Frauenselbsthilfe nach Krebs
Neue Gruppe der Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. im Gemeindehaus der Altstadtpfarrei
Die Ziele unserer Arbeit: "Auffangen – informieren – begleiten"
Als ich im Januar 2005 an Brustkrebs erkrankte, riss mich diese Diagnose völlig unvorbereitet aus meiner Alltagsnormalität. Plötzlich war ich mit den unterschiedlichsten Ängsten sowie dem Gefühl der Bedrohung des eigenen Lebens konfrontiert. Und gleichzeitig musste ich mich auch noch in den Gesetzmäßigkeiten und der Sprache unseres Medizinsystems zurechtfinden.
In dieser völlig neuen Lebenssituation war ich dringend auf Unterstützung angewiesen. Durch die Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. traf ich auf andere Betroffene, die Vergleichbares schon erlebt hatten.
Dort wurde ich nach dem Schock der Diagnose aufgefangen, ich erhielt viele Informationen über die Erkrankung ebenso wie Hilfen zur Krankheitsbewältigung und wurde von den Frauen durch meine Krankheit und auf dem Weg zur mündigen Patientin begleitet.
Durch die Gründung einer neuen Gruppe möchte ich nun anderen Betroffenen eine Plattform des Austauschs anbieten. Dabei kann ich für meine ehrenamtliche Arbeit für Betroffene auf das umfangreiche Informationsmaterial und die Kompetenz der bundesweit tätigen Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. zurückgreifen.
Das gesamte Beratungsangebot (Einzel- oder Gruppengespräche) ist ebenso wie die Teilnahme an den Gruppentreffen kostenfrei und kann von allen Krebserkrankten und deren Angehörigen in Anspruch genommen werden – unabhängig von Alter, Geschlecht und Art der Krebserkrankung. Unsere Beratung ist eine Laienberatung, bei der wir uns immer als Ergänzung und Partner aller im Gesundheitswesen tätigen Berufsgruppen verstehen und die ihre Grenzen dort findet, wo eine medizinische, therapeutische oder sozialrechtliche Fachberatung nötig ist.
Ich freue mich sehr, dass ich den Saal im Gemeindehaus der Altstadtpfarrei für die geplanten Gruppentreffen nutzen darf. Diese Treffen werden ab Januar 2011 jeweils am 3. Dienstag im Monat von 18.00 – 20.00 Uhr stattfinden. Einerseits wird es dabei um Erfahrungsaustausch gehen, aber andererseits sollen auch in Form von Referaten und Workshops Wissen über die Erkrankung und Bewältigungsstrategien vermittelt werden.
Außerhalb der Treffen stehe ich Betroffenen und deren Angehörigen natürlich gerne telefonisch oder persönlich zu Gesprächen zur Verfügung.
Barbara Quenzer, Zwerchweg 56, 75305 Neuenbürg
Tel.: 07082/9389773
EMail: b.quenzer@familiehome.de
Nächste Termine
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19.06.2012: Treffen |

